(Original in Englisch, übersetzt von Deutscheweltweit.de.)
ANITA'S TIERHEIM
Mexiko
Wo die Verlorenen immer ein Zuhause haben.

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Aus "the Guadalajara Reporter" - 9. Juni 2000

Möglicherweise hat es begonnen, als Anita Strehlow als Kind bei ihren Gorßeltern im Schwarzwald lebte, nachdem das Haus der Familie in der Deutschen Hauptstadt Berlin während des Zweiten Weltkriegs ausgebombt worden war. "Meine Großmutter war sehr streng," erzählt Strehlow. "Sie hat uns nicht erlaubt, Haustiere zu haben -- nicht Mal das kleine Kätzchen, das ich fand und eingerollt in meine Schürze in's Haus schmuggelte." Anita Strehlow sagte ihrer Großmutter, sie würde das nie vergessen. Und sie hat es nie. Von frühester Kindheit an wußte sie, daß sie dazu bestimmt war, sich um Tiere zu kümmern.

"Im wahrsten Sinne ist dies die Erfüllung eines lebenslangen Traums," sagt sie, die Ställe, Käfige und Rasenflächen in ihrem teiweise möblierten Haus in San Juan Cosala überblickend, die sie mit 40 Hunden und über 100 Katzen gefüllt hat, alles Streuner und Ausgestoßene, die ihr von Freunden gegeben oder von Leuten gebracht wurden, die sich nicht länger um sie kümmern konnten.

Die Pflege und Fütterung von so vielen Tieren wäre erschreckend für die Meisten von uns, sowohl physisch, als auch finaziell. Frau Strehlow steht jeden Tag um 5:00 Uhr auf, um die Hunde auszuführen. "Das ist die beste Zeit, weil keine Leute auf der Straße sind, die gestört werden könnten," sagt sie. "Ich kann sie sogar Laufen lassen."

Anschließend bereitet sie das Futter zu, kocht riesige Bottiche voll mit Resten, Gemüse und Reis für die Hunde. "Es ist teurer, die Katzen zu füttern, weil sie proteinreiche Nahrung brauchen," bemerkt sie. Alle drei Tage braucht Frau Strehlow 20 Dosen mit komerziellem Katzenfutter, das mit Reis, Eigelb und Leber gestreckt wird. Erwachsene Katzen müssen zwei Mal täglich gefüttert werden, Jungkatzen mindestens drei Mal.

Und dann ist da noch das Saubermachen, das Frau Strehlow drei Mal am Tag schafft, unterstützt von ihrer Tochter Edelweiß. Ihr Grundstück in San Juan ist überraschend sauber und ordentlich, wenn man Abnutzung und Verschleiß durch die 140 Bewohner bedenkt.

Die Katzen und Hundemägen gefüllt und die Quartiere sauber zu halten ist keine billige Aufgabe und mehr Ausgaben entstehen bei dem Erhalt der Gesundheit der Tiere.

"Wir weisen niemals ein Tier zurück," sagt sie."Viele sind krank oder verletzt, wenn sie hier her kommen."

Die ortsansässigen Tierärzte Hector und Antonio Ladron de Guevarra untersuchen die Menagerie kostenlos und helfen beim Sterilisieren und Kastrieren, aber Frau Strehlow muß die Medizin und die meisten Impfungen bezahlen. Mehrmals am Tag muß sie Medizin einflößen oder eine Behandlung an einer handvoll äußerst beweglicher und insgesamt nicht sehr kooperativer Tiere durchführen.

Wenn die Katzen und Hunde gesund sind, sucht Strehlow für sie nach passenden Adoptivheimen. 
Sie hat sich sogar einen Platz auf dem Ajijic tianguis (Wochenmarkt) gesichert, wo sie sie zur kostenlosen Adoption anbietet. Strehlow sagt, sie habe nicht viele Probleme, neue Heime zu finden, aber sie achtet darauf, nachzuforschen, Hilfe anzubieten und die neue Beziehung zwischen Haustier und Besitzer einzuschätzen.

"Ich bin letztendlich verantwortlich für sie. Ich muß sicherstellen, daß das Tier und der neue Besitzer Glücklich miteinander sind," sagt sie.

Manchmal enden Strehlow's Mittwochs-Makttage damit, daß mehr Tiere wieder mit ihr nach Hause kommen. Sie ist in der Gegend als "weichherzig" bekannt und viele Leute bringen ihr Tiere, die sie nicht länger wollen.

Obwohl diese sanfte, leise sprechende Frau all ihre Ersparnisse aufgebraucht hat, in einem halb fertigen Haus lebt und ihren Tag in ständiger Bewegung verbringt, ohne Urlaub in Sicht, ist sie glücklich mit ihrer Mission. Sie ist dankbar über die Hilfe, die sie von bestimmten Restaurants und Markthändlern bekommt, die ihr Reste aufheben und von lokalen Gruppen, die ihr regelmäßig Bargeld geben.

Aber die Wahrheit ist, Anita braucht mehr Hilfe. Das Geld, was sie mit Übersetzungen verdient und das Anstreicher- und Handwerkereinkommen ihres Ehemannes Jesus reichen nicht weit genug, um ihre große, ausgedehnte pelzige Familie zu unterstützen.

"Manchmal bin ich nicht sicher, wie ich alle am nächsten Tag füttern werde," sagt Strehlow mit einem Lächeln. "Ich sage einfach ein kleines Gebet und der Weg zeigt sich."

Gebete allein können allerdings den hunderten streunender und mißhandelter Tiere in der Region um den See Chapala nicht helfen. Sie können sicher sein, daß alles, was sie für Strehlow's Mission spenden, voll für die Obhut dieser Letzten von Gottes Kreaturen genutzt wird.

Sie können Spenden an Anita über Ihre Helferin Jean Sutherland senden.

 

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Aus "el Ojo De Lago"

Anita Strehlow zog vor nur zwei Jahren nach San Juan Cosala, aber sie hat schon 33 Jahre in anderen Teilen Mexikos verbracht.  Auf ihrem Weg nach Ajijic und Chapala, bemerkte Strehlow die große Zahl an streunenden Hunden und Katzen in den Straßen. Als Tierfreundin die helfen wollte wurde sie freiwillige Helferin der Lake Chapala Humane Society (Chapala See Tierschutzvereinigung). Einige Zeit später entschied sie, daß die Tierschutzvereinigung zu eingeschränkt sei in dem, was sie tat und sie legte alleine los.

Mit der Hilfe und Unterstützung Ihres Mannes Jesus und Tochter Edelweiß, 16, lesen sie streunende Tiere von den Straßen von Ajijic und Chapala auf und bringen sie zu sich nach Hause. Sie werden nicht nur gefüttert und gepflegt, die einst für eine Adoption als unakzeptierbar Angesehenen werden zu ständigen Hausgästen.  Kein Tier wird eingeschläfert, es sei denn, der Tierarzt, der seinen Dienst spendet, besteht darauf.

Derzeit belaufen sich Anita's Tiere auf 140 Hunde und Katzen. Sie schätzt, die Kosten für Katzenstreu, Medizin und Futter kommen auf über 4000Pesos (ca. 400 US-Dollar) pro Monat. Die einzige Hilfe für Pflege und Futter der Tiere kommt aus Spenden.

Um einige von Anita's Tieren zu sehen, besuchen Sie den Mittwochsmarkt in Ajijic. Sie können sie nicht verpassen. Jede Woche bringt sie große und kleine Käfige mit gesunden Katzen und Hunden, hängt ein riesiges Schild an die Ziegelsteinmauer am Anfang desMarktes und wartet auf Leute, die adoptieren wollen. 

Jeder, der helfen will, entweder mit einer Spende oder mit einer Adoption kann beim Markt vorbeikommen oder ruft Frau Strehlow in San Juan Cosala unter [52]-(3)-761-0500 an.

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Anita Strehlow
ADP. Postal #269
45900 Chapala / Jalisco
Mexico 

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