| Startseite | Allerlei | Junge Deutsche | Medien | Anzeigen | Buchladen |
____________________________________________________________________
INTERNATIONALE MEDIENHILFE (IMH)
____________________________________________________________________
INFORMATION
____________________________________________________________________
Über 3.400 deutschsprachige Medien im Ausland
Köln/Budapest, 5.4.2003 (IMH) - Eine Untersuchung der AG Internationale Medienhilfe (IMH) hat ergeben, dass außerhalb des deutschen Sprachraums über 3.000 Publikationen sowie rund 350 Radio- und 50 TV-Programme auf Deutsch produziert werden.
Björn Akstinat, Geschäftsführer der IMH: "Zu diesen sehr
verschiedenartigen Medien gehören Zeitungen wie das "Bulgarische Wirtschaftsblatt"
in Sofia und die "Israel-Nachrichten" in Tel Aviv, der deutsch-französische
Kulturkanal ARTE oder das aus Kriegsgründen vorübergehend
pausierende deutschsprachige Programm von Radio Irak International."
Genutzt werden die Publikationen und Programme von mehreren Millionen
Menschen pro Tag. Darunter sind deutschsprachige Touristen und Geschäftsreisende,
Angehörige deutscher
Minderheiten, Sprachschüler und die vielen auslandsinteressierten
Menschen im deutschen Sprachraum. Für diese Personengruppen stellen
die Medien unentbehrliche Informationsquellen und Orientierungshilfen dar.
Die Zahl der deutschsprachigen Auslandsmedien nimmt stetig zu. Seit
1990 sind insgesamt etwa 300 neue Zeitungen, Zeitschriften, Mitteilungsblätter
und Rundfunkprogramme entstanden, und zwar größtenteils in Osteuropa
und den wichtigen Touristen-Regionen. Viele Neugründungen haben
sich mittlerweile zu erfolgreichen Unternehmungen entwickelt.
Björn Akstinat: "Das Land mit den meisten deutschsprachigen Auslandsmedien
ist heute die USA, was nicht verwundert, wenn man an die über 50 Mio.
deutschstämmigen Einwohner denkt,
von denen rund 10 % noch Deutsch sprechen oder verstehen."
Die weltweite prozentuale Verteilung aller deutschsprachigen Auslandsmedien (= 100 %) sieht in etwa wie folgt aus:
Afrika = 2 %
Asien = 5 %
Australien/Neuseeland = 3 %
Europa = 65 % (exkl. deutschsprachige Länder, inkl. ganz Russland)
Nordamerika = 15 %
Süd- und Mittelamerika = 10 %
(c) 2003 www.internationale-medienhilfe.org