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Frohe Ostern!

Das beherrschende Sinnbild unseres Oster-Festes ist heute das Osterei. Uralter Glaube hat dem Ei aus vorchristlichen Tagen den Weg bereitet in unser Brauchtum. Das Ei ist die Lebensquelle an sich und ist Symbol für die Entstehung des Lebendigen.
Da die Ostereier Wunderwirkung haben sollten, stammten sie im Volksglauben auch nicht einfach von einer Henne, sondern von einem Wundertier. So war es in Hessen der Fuchs, in Holstein und Sachsen der Hahn, im Elsaß der Storch und in der Schweiz sogar der Kuckuck, der die Ostereier brachte.
Der Hase als österlicher Eier- und Gabenbringer ist eine relativ junge Erscheinung; die erste gesicherte Nachricht stammt aus dem Jahre 1682. Im Zusammenhang mit den Frühlings- und
Oster-Festen ist der Hase allerdings schon sehr viel früher aufgetreten; er war das heilige Tier der germanischen Frühlingsgöttin Ostara, auf die auch der Name des Oster-Festes zurückgeht.
Darüber hinaus war der Hase als symbolträchtiges Tier in der Mythologie schon sehr lange bekannt. Im frühen Christentum verschlechterte sich der Ruf des Hasen. Er galt wegen seiner Fruchtbarkeit als leibhaftiges Symbol für Unzucht. Doch der fruchtbare Hase ließ sich durch die christliche Verdammung nicht aus dem Oster-Brauchtum vertreiben. Es gelang ihm sogar im Laufe der Jahrhunderte, alle "eierbringenden" Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen, so daß er im heutigen Oster-Brauchtum zum alleinigen Eierbringer geworden ist.
In Deutschland wird das Osterfest im Allgemeinen zuerst einmal mit dem Osterhasen verbunden. Obwohl biologisch bekanntermaßen nicht korrekt, gilt er hierzulande schon seit 1678 (Georg Franck) als verantwortlich für das Legen und Zustellen der Ostereier.
Aus der religiösen Regel der Juden, anläßlich des sog. Passah-Festes ein Lamm zuzubereiten und gemeinsam zu verspeisen, stammt der Brauch des Osterlammes.
Eine der verbreitetsten Traditionen ist das Verschenken von verzierten Ostereiern.
Die Schmucktechniken reichen vom Färben über Bekleben und Bemalen bis hin zur kunstvollen Wachsverzierung, wie sie noch heute bei den Sorben der Lausitz gepflegt wird.

Schon seit vielen Jahrhunderten bekannt sind auch viele andere Traditionen. Ostern hat neben der in Europa verbreiteten christlichen Bedeutung auch weitere, z.T.weitaus ältere Ursprünge. So sind
Zusammenhänge mit dem Frühlingsfest oder zum jüdischen Passahfest historisch nachweisbar. Ostermesse, Osternacht, Osterfeuer (als Symbol für die Sonne), Osterwasser (vorchristliche Entstehung) sowie die Osterkerze (die verschiedenste religiöse Lichttraditionen vereint) sind nur
einige Beispiele für die große Anzahl der Ursprünge unseres heutigen Osterfestes.

Im christlichen Glaubensverständnis wird der Tod nicht als Ende, sondern als Neubeginn eines neuen Lebens gesehen. Im Christentum dauert die Osterzeit 50 Tage bis Pfingsten. Vor dieser Osterzeit liegt die 40tägige Fastenzeit (Passionszeit).

Weitere christliche Feiertage der Karwoche:

       - Palmsonntag
       - Gründonnerstag
       - Karfreitag und Ostersonntag

(bedeutende Tage im christlichen Feiertags-kalender)

Die Christen feiern mit Ostern die Auferstehung Jesu. Im Konzil von Nicäa im Jahre 325 wurde Ostern auf den Tag dem Vollmond nach der Frühlingstag- und Nachtgleiche folgenden Tag festgelegt. Die westliche Kirche einigte sich nach der Einführung des gregorianischen Kalenders
auf den ersten Sonntag, der dem ersten Vollmond nach der Frühlingstag- und Nachtgleiche folgt, um Ostern zu feiern.

Die Osterferien sind in Deutschland fester Bestandteil eines jeden Schuljahres. Je nach Bundesland sind zur Osterzeit zwei oder sogar drei Wochen schulfrei. Während ein Teil der Familien in den Urlaub fährt, basteln andere daheim Osterschmuck und schmücken Ostersträuche.
Andere wiederum besuchen Verwandschaft und Freunde.

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Osterlinks:
 
... und für den Fall, daß Sie keine Lust auf Ostern haben: Hier geht es zu unserer Weihnachts-Seite!
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